Montag, 18. November 2013

Filzengel mal anders

Am Wochenende habe ich nach einer Möglichkeit gesucht mit meinen Kindern ein wenig an der Weihnachtsdekoration zu arbeiten.
DA aber die Kleinen noch nicht so viel Ausdauer haben und ihre kleinen Händchen vielleicht nicht so behutsam zu den zarten Wollengeln sind, musste es etwas sein, was zwar zum Thema passt, aber dennoch relativ unkompliziert ist und man schnell Ergebnisse sehen kann. 
Hier ist das Ergebnis:








Der Engel trägt den Namen EVELYN, weil er nach der Meinung von meiner Tochter genau so aussieht wie die Namensgeberin selbst :-)))

Als Grundlage für den Körper dient ein Styropor-Kegel. Die Flügel und der Kopf sind nass-gefilzt, der Körper trocken.

Donnerstag, 14. November 2013

Aufruf

Ich habe ein ganz besonderes Anliegen an euch. 
Wir haben in der Bekanntschaft einen Jungen. Er ist erst vier Jahre alt.
Der Kleine hat KREBS, und wird heute in einem 8-stündigen Eingriff operiert. Bitte zündet eine Kerze an und denkt an ihn. ER braucht unsere ganze Energie. Er will nämlich wieder ganz normal mit anderen Kindern spielen dürfen, später in die Schule gehen, und irgendwann mal seine erste Liebe treffen.  


Dienstag, 12. November 2013

Nikolausstiefel

Ich weiß, ich weiß, es ist noch nicht so weit, aber für den Kindergarten müssen wir jetzt schon die Nikolaus-Socke oder auch Nikolaus-Stiefel mitbringen, damit der Sant Nikolaus am 6. Dezember die Socke oder den Stiefel gut füllen kann. Doch unsere Socke vom letzten Jahr ist kaputt. Damit aber die Kinder dennoch nicht leer ausgehen, habe ich eine neue Socke gemacht.


 

Donnerstag, 7. November 2013

Windlicht

Wie schon im früheren Post versprochen, möchte ich euch unsere Windlichter präsentieren.





Ich muss aber ganz ehrlich zugeben, die Windlichter sind NICHT meine Arbeit. Ich durfte nur ein bisschen helfen, sonst haben das meine Kidis gemacht.
Und hier ist noch das "Work in Process" von meiner ältesten Tochter. Ich werde ja richtig neidisch :-)


Sonntag, 3. November 2013

Kalte Füße, kalte Hände - waren ein Mal ;-)

Meine ersten Filzpantoffel (warme Puschen) sind wider erwarten auf Anhieb gelungen und Evelyn will sie gar nicht mehr ausziehen. 








Und für die warmen Hände ist auch schon gesorgt ;-)
Hier sind Evelyns Handstulpen oder auch Armstulpen. 




Mittwoch, 30. Oktober 2013

Zwiespalt

Seit einigen Tagen trage ich eine unheimliche Last mit mir herum. Vor etwa einem Monat hatte ich ein "Entwicklungsgespräch" mit Evelyns Erzieherin gehabt.

Wer meine Evelyn kennt, der weiß, dass sie ein sehr lebendiges, aktives Kind ist. Und das finde ich auch GUT so. So viel sei schon vorab gesagt.

Doch gerade diese Aktivität (ich möchte das Wort, das die Erzieherin in den Mund genommen hat NICHT verwenden) wird bemängelt. Evelyn sei unaufmerksam, sie stört andere Kinder, ihr fehlt an Geduld und Ausdauer. 

Heutzutage findet die Kooperation zwischen Schulen und Kindergärten statt. Im Rahmen dieser Kooperation wurden die Vorschulkinder im Kindergarten von eine Lehrerin aus der Grundschule besucht und mussten mit ihr einige Aufgaben bewältigen, damit die Lehrerin den Entwicklungsstand des Kindes beurteilen kann.

Auf die Aufforderung der Lehrerin "Wir werden heute spielen und danach ein wenig arbeiten" hat meine Evelyn gleich geantwortet: "Also zum Spielen gehe ich mit Dir mit, aber arbeiten möchte ich nicht!!!" Eine ehrliche Antwort eines Kindes, das aus dem Spiel gerissen wurde. Ein anderes Kind hat sich vielleicht nicht getraut, was zu sagen, aber Evelyn sagt das, was sie denkt. Auch das finde ich GUT.

Tja, ich weiß nicht genau was für Aufgaben die Kinder erledigen mussten. Nur eine wurde mir beschrieben. Sie mussten ein Apfel ausschneiden und es RICHTIG aufkleben. Genau diese Aufgabe hat mein Kind nicht gemacht. Sie hat zwar den Apfel ausgeschnitten (zugegeben sie kann viel besser ausschneiden wenn sie will), aber RICHTIG aufkleben konnte sie ihn nicht. Jetzt kommt meine Frage: Wie ist es denn RICHTIG???? Ihr werdet vielleicht gleich antworten: "Ist doch klar, mit dem Stängel nach oben". Aber gehen wir davon aus, wie der Apfel wächst, dann gebe ich euch natürlich RECHT. Doch gerade die Herbstzeit ist die Erntezeit für Äpfel. Wir laufen öfters durch die Gärten mit den Kindern und sie sehen viele Äpfel auf der Erde liegen. Und eins kann ich euch sagen, sie lieben NICHT alle mit dem Stängel nach oben. Was ist denn nun RICHTIG???

Ich kann mich über diese Aufgabe aufregen so viel ich will, es ändert aber nicht an der Tatsache, dass die Lehrerin jetzt Evelyn abgestempelt hat und nun davon ausgeht, dass sie die Vorschulprüfung im März NICHT schaffen wird.

Für uns bedeutet das, dass sie nicht in die erste Klasse aufgenommen wird. Ich würde es ja gar nicht schlecht finden wenn sie noch ein Jahr im Kindergarten bleibt, aber das darf sie ja nicht. Sie würde dann in die so genannte "Förderklasse" kommen.

Es sei denn, wir melden sie schon ab dem kommenden Januar für die "vorzeitige Vorschule" an. Durch die Aufnahme dort wird sie garantiert einen Platz in der 1. Klasse bekommen.

Für uns bedeutet das, dass wir morgens unsere Tochter nicht in den Kindergarten bringen sondern in die Schule. (Mein Gedankengang: "Ungewohnte Umgebung, fremde Kinder, fremde Erzieher / keine Bezugsperson). Von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr wird sie dort "Unterricht" haben und danach in den Kindergarten gebracht. Da ihre gewohnte Gruppe zu diesem Zeitpunkt bereits zu mittag gegessen hat, wird Evelyn mit den Hortkinder essen müssen (Mein Gedankengang: schon wieder ungewohnte Umgebung, andere Kinder, andere Erzieher).

Will ich all das meinem Kind antun, nur weil es etwas lebhafter als andere ist??? Muss das sein???

Als Bemerkung zu dem Ganzen: Evelyn kennt schon fast alle Buchstaben und rechnet + und - Aufgaben im 20-er Bereich und sie ist erst im Mai 5 geworden!!!

Tauftag

Es ist schon etwas her, als meine mittlere Tochter getauft wurde. Damals habe ich für sie zur Taufe eine Taufelfe gemacht.


Jedes Jahr, wenn sich der Tauftag jährt, zündet unsere Taufelfe die Taufkerze an.




Dienstag, 29. Oktober 2013

Wenn´s draußen früher dunkel wird

Wenn´s draussen früher dunkel wird,
ist´s bei uns gemütlich
wie auf einer Ofenbank
so kuschelwarm und friedlich.
Wir gehen dann zu Onkel Franz,
und lauschen den Geschichten,
die uns von der weiten Welt
so allerhand berichten.
Und in dieser Kuschelzeit
strahlt in unserm Zimmer
von der Kerze auf dem Tisch
ein heller Lichterschimmer.
Wenn´s draussen früher dunkel wird,
warten alle Kinder
ungeduldig auf den Schnee,
denn bald beginnt der Winter.
© Elke Bräunling

Normalerweise verbindet man diese Jahreszeit mit Nässe, Kälte, Wind, Erkältungen und damit auch Depressionen. Doch man sollte öfters die Welt mit Kinderaugen betrachten. 

Ich habe gestern zum Beispiel über die Windböen geschimpft, die in unseren Garten das trockene Laub mitgebracht haben, doch meine Tochter sagte dazu: "Mama, schau Dir mal diesen goldenen Regen an. Ist das nicht herrlich!!!" Natürlich musste ich gleich nach oben schauen. Und tatsächlich - es sah wunderschön aus. Ich musste lächeln und meine Tochter fest an mich drücken, dafür dass sie mich in ihre zauberhafte Kinderwelt mitgenommen hat. 

Wir haben dann im Garten im Laub gespielt, es hochgeworfen und wieder aufgefangen und uns im Laub gewälzt. Es war einfach ein wundervolles Gefühl.


Heute werden wir beginnen die Windlichter für gemütliche Abende zu filzen. Ich lasse mich einfach von meinen kreativen Köpfchen (meine Kinder) inspirieren. Das Ergebnis zeige ich euch dann, wenn wir fertig sind ;-)

Dienstag, 22. Oktober 2013

Kürbisse für Halloween

Gestern habe ich mit den Kindern angefangen die Kürbisse für Halloween anzufertigen. Heute wird dann weitergearbeitet ;-)




Unsere Kürbis - Familie werde ich euch später präsentieren. 


SO...... jetzt ist unsere Kürbisfamilie etwas angewachsen ;-)



Montag, 21. Oktober 2013

Die Weinlese

Passend zur Weinlese kommt meine nächste Filz - Puppe - das Träubchen




Der Herbst ist da

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
Er bringt uns Spaß, hei hussassa!
Rüttelt an den Zweigen,
Lässt die Drachen steigen
Heia hussassa, der Herbst ist da!



Mein Drachenkind aus Märchenwolle




Es folgen noch viele weitere Filzpuppen

Lena stellt sich vor.


Das Tätigsein mit meinen Händen tut meiner Seele gut und begleitet mich schon mein Leben lang.

Ich erblickte im April 1978 das Licht der Welt.

Aufgewachsen bin ich in einer Familie, in der Tradition groß geschrieben war. Mehrere Generationen lebten gemeinsam, sodass ich mich glücklich schätzen kann meine Urgroßmuter noch gekannt zu haben. Filzen, Stricken, Häckeln, Spinnen noch mit dem Spinnrad war etwas absolut normales, alltägliches.

Seit meiner Kindheit ist mir die Handarbeit ein seelisches Zuhause. Sie öffnete mir einen Raum für meine freie, schöpferische Entfaltung, einen Raum, in dem meine Hände geschickt und kräftig werden konnten, in dem es vielfältige Anregungen für das tüchtige und freudige Tun-Wollen gab und in dem ich zu dem Vertrauen gelangte, dass ich mit meinen Händen so vieles selbst fertigen kann, nicht nur Nützliches und Zweckmäßiges, sondern auch Sinnvolles und Schönes als Nahrung für die Seele. Damals wie heute bedeutet mir die Handarbeit Freude, Heilung und Inspiration für meine Lebensgestaltung.

Nach meinem Studium brachte ich meine Tochter Jessie zur Welt. Ihre Geburt im Frühjar 2001 und das erste Jahr als Familie brachten entscheidende Impulse für eine neue Orientierung meiner Lebensgestaltung. In dieser Zeit erwachte aus dem Herzen und einem Alltagsbedürfnis heraus mein Interesse für die Waldorfpädagogik. Hier fand und finde ich Antworten auf wichtige Fragen des Familienlebens und der liebevollen Begleitung eines Kindes.

Und ich entdeckte die Handarbeit wieder. Von Beginn meines Mutterseins an schenkte sie mir Balance und Ausgleichskraft. Beim handwerklichen, schöpferischen Gestalten erfüllt mich Gelassenheit, Fröhlichkeit und Zuversicht. Ich bin ganz bei mir selbst und im Hier und Jetzt. Das sinnliche und intuitive Arbeiten mit meinen Händen bringt mich in Zwiesprache mit meiner Seele. Es ist mein Weg, in Kontakt zu mir selbst zu kommen, zur Natur und auch zu dem, was ich als „das Göttliche“ bezeichne. Hier finde ich Anregungen, mich zu entwickeln und all das zu entfalten, was in mir schlummert.

Kraft und Halt finde ich in der Natur, in ihren inneren und äußeren Vorgängen, in ihren immer wiederkehrenden Kreisläufen von Auf- und Abstieg, Annehmen und Hergeben, Gewinnen und Verlieren, Leben und Sterben. Mit meiner kunsthandwerklichen Arbeit nehme ich bewusst Kontakt mit dem Rhythmus der Natur auf, binde mich in das große Netzwerk ein und nutze den Jahreskreis mit seinen wandelnden Energien als Kraftquelle. Hier finde ich Anregungen für meine Lebensgestaltung, Antworten auf die großen und kleinen Fragen des Alltags und des Lebens, aber auch Ruhe und Gelassenheit und das Vertrauen, von einem großen Ganzen getragen und gehalten zu werden.